Leitfaden "Personalbedarfs-
ermittlung im Krankenhaus" '09

Leitfaden 2006Ende Juni 2009 erschien die 10. Auflage des überarbeiteten Leitfadens mit neuen Werten. Der Preis beträgt unverändert 25,- € incl. Versand. Bestellen Sie sich den neuen Leitfaden direkt online.

Neue Werte nach G-DRG-Katalog 2012 - Januar 2012
Kategorie: Personalbedarfsermittlung

Die nachfolgenden Auflistungen zeigen die Bandbreiten für die drei Dienstarten Ärztlicher Dienst, Pflegedienst und Medizinisch-Technischer/Funktionsdienst auf der Basis des DRG-Katalogs 2012. Dabei sind sowohl die üblichen Zeitwerte pro DRG je Dienstart als auch eine fallbezogene Darstellung je DRG und Dienstart dargestellt. Je nach Landesbasisrate und durchschnittlichen Personalkosten je Dienstart sind Angleichungen innerhalb dieser Bandbreiten notwendig; die Fehlzeitenquote beträgt je Dienstart 15% - 18%.

Die aufgeführten Werte können grundsätzlich als Orientierung für die individuelle Umsetzung und Überprüfung herangezogen werden und bei anstehenden Überlegungen zur Prozessoptimierung in Verbindung mit medizinisch-pflegerischen Leitlinien eine wichtige Hilfestellung leisten. Insbesondere die Differenzen zwischen leistungs- und erlösorientierter Ermittlung sowie die damit verbundenen Erfordernisse einer Kostenausgliederung für den nicht-stationären Bereich können Aufschluss über z.B. ablaufbedingte Hemmnisse oder räumliche Erschwernisse geben. Eine Auflistung aller DRG ist an dieser Stelle nicht möglich, daher werden nachfolgend die 50 TOP-DRG (Statistisches Bundesamt Deutschland) mit ihren jeweiligen Personalbindungen aufgezeigt. (zum PDF)


Personalkurzanalyse und optionaler
organisatorischer Handlungskatalog - Oktober 2011
Kategorie: Personal und Organisation

Was ist das Ziel? Ausgangspunkt für die anstehenden Überlegungen, eine sogenannte Personal- kurzanalyse mit oder auch in einem ersten Schritt ohne einen organisatorischen Handlungskatalog zu erarbeiten, ist die seit Jahren festzustellende ständige Aus- weitung des DRG-Leistungskatalogs bei fest budgetierten Erlösen, die tendenziell niedriger werden. Dies geht einher mit einer zunehmenden Wettbewerbssituation der Krankenhäuser im direkten Umfeld, wobei hier die Versorgungsregionen ineinander fließen und damit auch den Radius von 50 bis 80 Kilometer überschreiten können.
Hinzu kommen gesetzliche und tarifrechtliche Rahmenbedingungen (z.B. Arbeits- zeitgesetz), die eine weitere Reduzierung der personellen Präsenzen zu unter- schiedlichen Tageszeiten zur Folge haben.

Dies alles im Kontext zu dem vorhandenen "Leistungsmix" der Fachabteilungen führt dann in der Folge zu Veränderungen auf der Erlös- und Kostenebene mit entsprechend weitreichenden Konsequenzen. Das Ziel einer derartigen Personalkurzanalyse muss es daher sein, die zukünftige personelle Ausrichtung und Planung für eine wirtschaftliche Zukunft zu sichern. Denn die Beachtung von Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit wird in den nächsten Jahren einen noch höheren Stellenwert einnehmen als es bisher schon notwendig war. (zum PDF)


Aktuelles in dieser Woche aus NRW
Klinikärzte in NRW arbeiten oft zu lang - November 2010
Kategorie: Arbeitszeit

Düsseldorf - Ärzte an Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen (NRW) arbeiten häufig länger als erlaubt. Das geht aus einer Überprüfung von 40 Kliniken auf Initiative der FDP-Landtagsfraktion hervor. Demnach stellten die Arbeitsschutzbehörden bei mehr als 92 Prozent der Krankenhäuser Verstöße gegen die Arbeitszeitverordnung fest.
Die Prüfer registrieren 101 Zuwiderhandlungen, in 15 Fällen überschritten die Ärzte eine Schichtlänge von 24 Stunden, 22-mal hielten sie die tägliche Arbeitszeit von zehn beziehungsweise zwölf Stunden nicht ein.

"Das Ergebnis ist erschreckend, Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz in diesem Umfang sind nicht akzeptabel", sagte FDP-Gesundheitsbeauftragte Stefan Romberg. Unter dieser Situation hätten nicht nur die Ärzte, sondern auch die Patienten zu leiden, da sie von übermüdeten Medizinern nicht optimal versorgt werden könnten. Romberg forderte die Landesregierung auf, die Kontrollen an Kliniken deutlich auszuweiten und die Verstöße konsequent zu ahnden. Zudem müsse ... (mehr...)


DRG-Erlösrisiken erkennen und beseitigen - November 2010
Kategorie: DRG

Die finanziellen und qualitativen Potenziale, die aus einer DRG-Optimierung resultieren, erreichen in der Regel signifikante Größenordnungen. Fur ein modernes Krankenhaus, das die eigene Zukunft sichern will, ist die Optimierung des Leistungsgefüges und der Verweildauer ein essenzieller Bestandteil der Weiterentwicklung. Klinische Pfade weisen den Weg und nehmen die positiven Anregungen der Spezialisten am Ort des Geschehens auf. EineWin-win-Situation für alle - auch für den Patienten. (mehr...)


Struktur- und Personalanalysen
Ein wichtiges Instrument der Zukunftsplanung - November 2009
Kategorie: Arzt und Krankenhaus

Akutkrankenhäuser sind zunehmend einem Wettbewerb um Patienten ausgesetzt. Umso wichtiger wird eine detaillierte Leistungsplanung für jedes Fachgebiet. Dabei muss der Spagat zwischen bewährten Strukturen und notwendigen Modifikationen gelingen. Stärken- und Schwächenprofile, die
Erlös-, Kosten- und Personalausstattungsdefizite offenbaren, heben strategische sowie organisatorische Entwicklungs potenziale. (mehr...)


Leitfaden "Personalbedarfsermittlung im Krankenhaus" 2009 -
Kategorie: Personalbedarfsermittlung

Leitfaden 2006Ende Juni 2009 erschien die 10. Auflage des überarbeiteten Leitfadens mit neuen Werten. Der Preis beträgt unverändert 25,- € incl. Versand.

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Neue fallbezogene Werte im Arztdienst - April 2009
Kategorie: Personalbedarfsermittlung

Im Verlauf von 1999 bis zum Jahr 2006 ist im Bereich des Arztdienstes die Anzahl der in somatischen Krankenhäuser hauptamtlich tätigen Mitarbeiter kontinuierlich gestiegen ist (plus 14 %), während im gleichen Zeitraum die Anzahl der Patienten, die zur stationären Aufnahme von außen aufgenommen wurde, um 4,3 % zurück gegangen ist und sich die Anzahl der Berechnungs- bzw. Pflegetage deutlich reduziert hat (- 23,3 %).

Wenn auch von einem Arzt im Jahr 2006 deutlich weniger Patienten versorgt wurden als dies im Jahre 1999 der Fall war, ist doch festzustellen, dass gleichzeitig die Intensität der medizinischen Versorgung angestiegen ist. Von besonderer Beachtung ist daher die Anwendung sogenannter Personalkennzahlen für den Arztdienst. (mehr...)


Neue fallbezogene Werte in der Pflege - November 2008
Kategorie: Personalbedarfsermittlung

Die Personalsituation in den Krankenhäusern hat sich in den letzten Jahren verändert. Mit Einführung des DRG-Finanzierungssystems sind die Ausprägungen der Kostenanteile in den jährlichen DRG-Katalogen Veränderungen unterworfen worden, die zu Problemen in der aktuellen Personalbesetzung führen.
Die DKI GmbH hat seit vielen Jahren diese Personalsituation im Rahmen der Beratungsprojekte immer kritisch begleitet und dabei fast 1,5 Mio. Patientenleistungsdaten aus Krankenhäusern aller Versorgungsstufen ausgewertet.
Deutlich geworden ist dabei die hinlänglich bekannte "Verschiebung" der Personalkostenanteile mit erheblichen Auswirkungen auf den Pflegedienst. (mehr...)


Der Bereitschaftsdienst - Eine unendliche Geschichte - November 2008
Kategorie: Dienstplangestaltung

Eine unendliche Geschichte Mit der Änderung des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) zum 1. Januar 2004 und der damit einhergehenden Bewertung der Bereitschaftsdienste als Arbeitszeit ist in den vergangenen Jahren der Handlungsdruck für die Krankenhäuser bei der Arbeitszeitorganisation und Dienstplangestaltung gestiegen. Seit dem 1. Januar 2007 gilt es, rechtskonforme Arbeitszeitmodelle in die Praxis umzusetzen. Obwohl die gesetzlichen Rahmenbedingungen und möglichen Ausnahmeregelungen über Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und Einzeleinwilligungen hinlänglich bekannt sind, hat der Vorschlag des EU-Ministerrats zur Änderung der bestehenden Arbeitszeitrichtlinie für Stillstand, Unsicherheit und erneute Diskussionen gesorgt. Die darin vorgeschlagenen Änderungen beziehen sich auf eine Unterteilung des Bereitschaftsdienstes in "aktive" und "passive" Zeitintervalle. Hiernach soll die "aktive" Bereitschaftsdienstzeit immer als Arbeitszeit gewertet werden, die "passive" Bereitschaftsdienstzeit kann bei entsprechender tarifvertraglicher Regelung entweder als Arbeitszeit oder als Ruhezeit gewertet werden. (mehr...)


Kliniken in Bedrängnis - Mai 2008
Kategorie: Dienstplangestaltung

Kliniken in Bedrängnis Die aktuelle Tarifeinigung im Klinikbereich hat die ohnehin angespannte Situation in deutschen Kliniken weiter verschärft. Welche finanziellen Folgen die Tarifrunde fur die Kliniken hat, wird im folgenden Beitrag am Beispiel eines fiktiven Krankenhauses der Grund- und Regelversorgung dargestellt. Es wird deutlich: Die ökonomischen Sachzwänge fordern - mehr denn je - zum Handeln. Gefragt sind organisatorische und strukturelle Anpassungen, die die derzeitige Schieflage in deutschen Kliniken verringern helfen. (mehr...)


Das Arbeitszeitgesetz in der Praxis - August 2007
Kategorie: Dienstplangestaltung

Die arbeitsrechtliche- und tarifliche Situation sollte eigentlich seit einiger Zeit allen Verantwortlichen im Krankenhaus geläufig sein. Aber zum immer wieder großen Erstaunen scheint es trotz klarer Hinweise, deutlicher Worte und hinlänglicher Warte- und Verzögerungszeiten bei der von langer Hand geplanten Umsetzung der Höchstarbeitszeit doch noch vielfach ein eher zögerliches Verhalten zu geben. (mehr...)


Personaleinsatz, Arbeitszeit und Vergütung - November 2006
Kategorie: Personalbedarfsermittlung

Die in den deutschen Krankenhäusern übliche Personalbedarfsermittlung auch des ärztlichen Dienstes erfolgte bisher bekanntlich leistungsorientiert, wobei die Ausgestaltung natürlich immer auch vor dem Hintergrund der Finanzierbarkeit gesehen werden musste. Dabei war und ist die durchschnittliche Verguütung pro Vollkraft ein entscheidender Faktor.
Diese ergibt sich uüblicherweise aus der Grundverguütung und den Bereitschaftsdienstvergütungen mit dem Ergebnis, dass hier Durchschnitte von 75.000 bis 100.000 Euro in einzelnen Krankenhäusern festzustellen sind. (mehr...)