Ende Juni 2009 erschien die 10. Auflage des überarbeiteten Leitfadens mit neuen Werten. Der Preis beträgt unverändert 25,- € incl. Versand. Bestellen Sie sich den neuen Leitfaden direkt online.
Die nachfolgenden Auflistungen zeigen die Bandbreiten für die drei Dienstarten Ärztlicher Dienst, Pflegedienst und Medizinisch-Technischer/Funktionsdienst auf der Basis des DRG-Katalogs 2012. Dabei sind sowohl die üblichen Zeitwerte pro DRG je Dienstart als auch eine fallbezogene Darstellung je DRG und Dienstart dargestellt.
Je nach Landesbasisrate und durchschnittlichen Personalkosten je Dienstart sind Angleichungen innerhalb dieser Bandbreiten notwendig; die Fehlzeitenquote beträgt je Dienstart 15% - 18%.
Die aufgeführten Werte können grundsätzlich als Orientierung für die individuelle Umsetzung und Überprüfung herangezogen werden und bei anstehenden Überlegungen zur Prozessoptimierung in Verbindung mit medizinisch-pflegerischen Leitlinien eine wichtige Hilfestellung leisten.
Insbesondere die Differenzen zwischen leistungs- und erlösorientierter Ermittlung sowie die damit verbundenen Erfordernisse einer Kostenausgliederung für den nicht-stationären Bereich können Aufschluss über z.B. ablaufbedingte Hemmnisse oder räumliche Erschwernisse geben.
Eine Auflistung aller DRG ist an dieser Stelle nicht möglich, daher werden nachfolgend die 50 TOP-DRG (Statistisches Bundesamt Deutschland) mit ihren jeweiligen Personalbindungen aufgezeigt.
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Was ist das Ziel? Ausgangspunkt für die anstehenden Überlegungen, eine sogenannte Personal- kurzanalyse mit oder auch in einem ersten Schritt ohne einen organisatorischen Handlungskatalog zu erarbeiten, ist die seit Jahren festzustellende ständige Aus- weitung des DRG-Leistungskatalogs bei fest budgetierten Erlösen, die tendenziell niedriger werden. Dies geht einher mit einer zunehmenden Wettbewerbssituation der Krankenhäuser im direkten Umfeld, wobei hier die Versorgungsregionen ineinander fließen und damit auch den Radius von 50 bis 80 Kilometer überschreiten können.
Hinzu kommen gesetzliche und tarifrechtliche Rahmenbedingungen (z.B. Arbeits- zeitgesetz), die eine weitere Reduzierung der personellen Präsenzen zu unter- schiedlichen Tageszeiten zur Folge haben.
Dies alles im Kontext zu dem vorhandenen "Leistungsmix" der Fachabteilungen führt dann in der Folge zu Veränderungen auf der Erlös- und Kostenebene mit entsprechend weitreichenden Konsequenzen.
Das Ziel einer derartigen Personalkurzanalyse muss es daher sein, die zukünftige personelle Ausrichtung und Planung für eine wirtschaftliche Zukunft zu sichern. Denn die Beachtung von Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit wird in den nächsten Jahren einen noch höheren Stellenwert einnehmen als es bisher schon notwendig war.
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Düsseldorf - Ärzte an Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen (NRW) arbeiten
häufig länger als erlaubt. Das geht aus einer Überprüfung von 40 Kliniken auf
Initiative der FDP-Landtagsfraktion hervor. Demnach stellten die
Arbeitsschutzbehörden bei mehr als 92 Prozent der Krankenhäuser Verstöße
gegen die Arbeitszeitverordnung fest.
Die Prüfer registrieren 101 Zuwiderhandlungen, in 15 Fällen überschritten die
Ärzte eine Schichtlänge von 24 Stunden, 22-mal hielten sie die tägliche
Arbeitszeit von zehn beziehungsweise zwölf Stunden nicht ein.
"Das Ergebnis ist erschreckend, Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz in diesem
Umfang sind nicht akzeptabel", sagte FDP-Gesundheitsbeauftragte Stefan
Romberg. Unter dieser Situation hätten nicht nur die Ärzte, sondern auch die
Patienten zu leiden, da sie von übermüdeten Medizinern nicht optimal versorgt
werden könnten.
Romberg forderte die Landesregierung auf, die Kontrollen an Kliniken deutlich
auszuweiten und die Verstöße konsequent zu ahnden. Zudem müsse ...
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Die finanziellen und qualitativen Potenziale, die aus einer DRG-Optimierung resultieren, erreichen in der Regel signifikante Größenordnungen. Fur ein modernes Krankenhaus, das die eigene Zukunft sichern will, ist die Optimierung des Leistungsgefüges und der Verweildauer ein essenzieller Bestandteil der Weiterentwicklung. Klinische Pfade weisen den Weg und nehmen die positiven Anregungen der Spezialisten am Ort des Geschehens auf. EineWin-win-Situation für alle - auch für den Patienten. (mehr...)
Akutkrankenhäuser sind zunehmend einem Wettbewerb um Patienten ausgesetzt. Umso wichtiger
wird eine detaillierte Leistungsplanung für jedes Fachgebiet. Dabei muss der Spagat zwischen
bewährten Strukturen und notwendigen Modifikationen gelingen. Stärken- und Schwächenprofile,
die
Erlös-, Kosten- und Personalausstattungsdefizite offenbaren, heben strategische sowie organisatorische
Entwicklungs potenziale. (mehr...)
Ende Juni 2009 erschien die 10. Auflage des überarbeiteten Leitfadens mit neuen Werten. Der Preis beträgt unverändert 25,- € incl. Versand.
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Im Verlauf von 1999 bis zum Jahr 2006 ist im Bereich des Arztdienstes die
Anzahl der in somatischen Krankenhäuser hauptamtlich tätigen Mitarbeiter
kontinuierlich gestiegen ist (plus 14 %), während im gleichen Zeitraum die
Anzahl der Patienten, die zur stationären Aufnahme von außen aufgenommen
wurde, um 4,3 % zurück gegangen ist und sich die Anzahl der Berechnungs- bzw.
Pflegetage deutlich reduziert hat (- 23,3 %).
Wenn auch von einem Arzt im Jahr 2006 deutlich weniger Patienten versorgt
wurden als dies im Jahre 1999 der Fall war, ist doch festzustellen, dass
gleichzeitig die Intensität der medizinischen Versorgung angestiegen ist. Von
besonderer Beachtung ist daher die Anwendung sogenannter Personalkennzahlen
für den Arztdienst. (mehr...)
Die Personalsituation in den Krankenhäusern hat sich in den letzten Jahren verändert. Mit Einführung des DRG-Finanzierungssystems sind die Ausprägungen der Kostenanteile in den jährlichen DRG-Katalogen Veränderungen unterworfen worden, die zu Problemen in der aktuellen Personalbesetzung führen.
Die DKI GmbH hat seit vielen Jahren diese Personalsituation im Rahmen der Beratungsprojekte immer kritisch begleitet und dabei fast 1,5 Mio. Patientenleistungsdaten aus Krankenhäusern aller Versorgungsstufen ausgewertet.
Deutlich geworden ist dabei die hinlänglich bekannte "Verschiebung" der Personalkostenanteile mit erheblichen Auswirkungen auf den Pflegedienst. (mehr...)
Mit der Änderung des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) zum
1. Januar 2004 und der damit einhergehenden Bewertung
der Bereitschaftsdienste als Arbeitszeit ist in den vergangenen
Jahren der Handlungsdruck für die Krankenhäuser bei
der Arbeitszeitorganisation und Dienstplangestaltung gestiegen.
Seit dem 1. Januar 2007 gilt es, rechtskonforme
Arbeitszeitmodelle in die Praxis umzusetzen. Obwohl die
gesetzlichen Rahmenbedingungen und möglichen
Ausnahmeregelungen über Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen
und Einzeleinwilligungen hinlänglich bekannt sind,
hat der Vorschlag des EU-Ministerrats zur Änderung der
bestehenden Arbeitszeitrichtlinie für Stillstand, Unsicherheit
und erneute Diskussionen gesorgt. Die darin vorgeschlagenen
Änderungen beziehen sich auf eine Unterteilung des
Bereitschaftsdienstes in "aktive" und "passive" Zeitintervalle.
Hiernach soll die "aktive" Bereitschaftsdienstzeit immer als
Arbeitszeit gewertet werden, die "passive" Bereitschaftsdienstzeit
kann bei entsprechender tarifvertraglicher
Regelung entweder als Arbeitszeit oder als Ruhezeit gewertet
werden. (mehr...)
Die aktuelle Tarifeinigung im Klinikbereich hat die ohnehin angespannte Situation in deutschen Kliniken weiter verschärft. Welche finanziellen Folgen die Tarifrunde fur die Kliniken hat, wird im folgenden Beitrag am Beispiel eines fiktiven Krankenhauses der Grund- und Regelversorgung dargestellt. Es wird deutlich: Die ökonomischen Sachzwänge fordern - mehr denn je - zum Handeln. Gefragt sind organisatorische und strukturelle Anpassungen, die die derzeitige Schieflage in deutschen Kliniken verringern helfen. (mehr...)
Die arbeitsrechtliche- und tarifliche Situation sollte eigentlich seit einiger Zeit allen Verantwortlichen im Krankenhaus geläufig sein. Aber zum immer wieder großen Erstaunen scheint es trotz klarer Hinweise, deutlicher Worte und hinlänglicher Warte- und Verzögerungszeiten bei der von langer Hand geplanten Umsetzung der Höchstarbeitszeit doch noch vielfach ein eher zögerliches Verhalten zu geben. (mehr...)